Produkttest V.300 - Durch Zeitschrift "Der Büchsenmacher - Ausgabe 02/2007"
Nach der Jagdsaison ist ein Jäger gerne bereit, für die Wildbretverwertung etwas tiefer in die Tasche zu greifen. So ist das eben, im August kauft man Trophäenbrettchen und im Februar Wildkühlschränke. Für den Büchsenmacher ist es wichtig, den Jäger dort abzuholen, wo er schon steht. Und bekanntermaßen ist der größte Feind des Büchsenmachers die Ehefrau des Kunden, und ein Produkt mit einem hohen WAF (Woman Acceptance Factor) kommt da gerade wie gerufen. Gerade kann sich die Frau noch an das „Gematsche“ beim Zerwirken erinnern, und dem Jäger klingt das „Gejammer“ der besten Ehefrau von allen noch in den Ohren. Manfred Landig, selber Jäger und Inhaber der gleichnamigen Firma, produziert neben den bekannten Wildkühlungen und Zerwirkraumeinrichtungen auch hervorragend gestaltete Vakuumiergeräte für den Jägerhaushalt. Uns stand zum Test das Flaggschiff la.va V300 – la.va steht für Landig und Vakuum – zur Verfügung. Um es kurz zu machen:
Normalerweise reiche ich die Testgeräte wieder zurück, aber das bleibt hier. Nach hunderten von verarbeiteten Kilogramm Wildbret glaubte ich alles zu wissen, bis mich die Vakuumtechnik eines besseren belehrte. Für Otto-Normaljäger ist der besondere Vorteil des Einschweißens die Notwendigkeit, sauber zu arbeiten. Jegliche Verschmutzung an der Plastiktüte auf Höhe der Schweißnaht verhindert den sicheren Verschluß, und wird daher komischerweise vermieden – auch wenn ansonsten oftmals sehr geschweinigelt wird.